„Die Sonne schickt keine Rechnung“

Interview mit der Tauber-Solar Gruppe

Wie kam es zu dem außergewöhnlichen Projekt?

TS: Bei einem privaten Aufenthalt auf der Insel ergab sich die Chance mit Regierungsmitgliedern direkt über Solarenergie sprechen zu können. Wir haben dort unser Unternehmen vorgestellt und die Idee Solarenergie auf der Insel effektiv zu nutzen. Man hörte uns interessiert und mit offenen Ohren zu, denn genau dieses Thema lag wohl schon seid ein paar Wochen auf dem Tisch – man kann sagen, wir waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort. 

Was waren die Herausforderungen?

TS: Nun so ein großes Projekt funktioniert nur im Team und wenn man als Teamplayer agiert. Wir haben ja bereits Erfahrung mit dem Bau und Betreiben von Solaranlagen im europäischen Ausland, wie beispielsweise in Spanien. Aber dieses Projekt stellt bisher alles in den Schatten, wenn man das so als Solarunternehmen formulieren darf (lacht). Auf der Insel gab es keine Erfahrung mit dem Bau solcher Anlagen, das heißt es mussten erst einmal die Grundvoraussetzungen geschaffen werden. Mit der Solarfirma Sarako haben wir direkt vor Ort die richtigen Partner gefunden um vertrauensvoll und erfolgreich zusammenarbeiten zu können und das macht uns große Freude. Gleichzeitig haben wir frühzeitig Firmen eingebunden die beim Aufbau großer Anlagen erfahren sind und wir mussten uns auch um Trafostationen und Wechselrichter kümmern, dass diese rechtzeitig geliefert werden.

Gab es noch andere Besonderheiten? 

TS: Ja das Grundstück auf dem gebaut werden soll war von den Projektmanagern und Architekten zunächst als „unmöglich bebaubar“ bezeichnet worden. Es mussten zunächst Bodenproben genommen werden um das Gestein zu analysieren für die Unterkonstruktion. Dann wurde spezielles Gerät zum Gießen der Fundamente und für Bodenbohrungen auf die Insel geschafft. Gleichzeitig sind die klimatischen Bedingungen mit viel Sonne, Hitze für unsere Leute eine dauerhafte Herausforderung. 

Was bringt Mauritius ein solcher Solarpark? 

TS: Ganz einfach gesagt mit dem berühmten Satz: Die Sonne schickt uns keine Rechnung. Mauritius bezieht seine Energie hauptsächlich aus Öl und Kohle. Mit der Sonnenenergie nutzt die Insel jetzt eine Energieressource, die tagtäglich kostenlos zur Verfügung steht. Es ist für die Insel ein zukunftsweisender Weg hin zu einer eigenen autarken Energiegewinnung, gleichzeitig klimafreundlich und profitabel.

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Wir waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Zeno Fleck